Radialsystem III

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Radialsystem III
Maßnahmen
- Instandsetzung des Dachtragwerks, einer mit Gussstangen unterspannten räumlichen Holzkonstruktion; - Einbau einer Empore aus Sichtbeton (räumliches Flächentragwerk); - Gründung durch bestehendes Untergeschoss hindurch mittels duktilen Gusspfählen (Druck und Zug); - Anbau eines Raumes aus Sichtbeton (innen und außen, nahezu fugenlose Ortbetonfassade); - Tiefgründung neben gefährdetem Schornstein und in Betrieb befindlicher Hauptschmutzwasserleitung; - Sonstige Sanierungsmaßnahmen
Bauherr
Christian Boros
Architekt
Jens Casper
Bauleitung
Günter Lamprecht
Bauzeit
2010/2011
Standort
Berlin-Kreuzberg
Erbrachte Leistung
Tragwerksplanung Lph 1-5
Mitarbeit
Ditte Waag
Photos fertiges Objekt
Noshe
Zeichnung
Jens Casper
Auszeichnung
Architekturpreis Berlin 2013
Publiziert in
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Das Radialsystem III wurde von 1873 von James Hobrecht erbaut und seitdem mehrfach umgebaut und umgenutzt. Zuletzt diente es als Lapidarium zur Aufbewahrung der „Puppen“, Originale der großen Standbilder aus dem Tiergarten. Die Denkmäler wurden in die sanierte Zitadelle Spandau gebracht und teilweise wieder an ihren Originalstandorten im Tiergarten aufgestellt. Einzelne Allegorien, wie beispielsweise die Borussia blieben vor Ort.

Das Gebäude war aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und aufgrund von Sanierungsfehlern stark beschädigt und wurde instandgesetzt, bevor es seiner neuen Nutzung als Headquarter für den Distanzverlag zugeführt wurde.